Moulin de Durtal

Unsere Mühle – ein Ort mit Geschichte und Zukunft


Hier, im Süden Burgunds, in der traditionsreichen Kulturlandschaft der Bresse, haben wir eine über 200 Jahre alte Wassermühle behutsam und mit Blick fürs Detail in ein besonderes Wohn- und Nutzobjekt verwandelt. Die Mühle liegt in einer sanften Mulde an einem kleinen Wasserlauf – umgeben von bäuerlicher Hügellandschaft und eingebettet in eine ruhige, ursprüngliche Umgebung.

Das historische Fachwerkhaus, das über Jahrzehnte nahezu unverändert blieb, haben wir mit großem Respekt vor der bestehenden Substanz weiterentwickelt. Die Räume – zwei ineinander übergehende Wohnbereiche, eine großzügige Küche, ein Bad mit Dusche und ein weitläufiger Dachraum – wurden erhalten, angepasst und funktional erschlossen. Das alte Mahlwerk ist nach wie vor vollständig vorhanden und gibt dem Haus seinen unverwechselbaren Charakter.

Molin der Durtal
Moulin de Durtal

Erhalten, statt ersetzen – mit Weitblick gestaltet


Zur Mühle gehören zwei überdachte Terrassen sowie eine großzügige Tenne über dem Mühlbach. Das ursprüngliche Mühlrad haben wir demontiert und auf der Tenne wieder aufgebaut – nicht mehr funktional, aber als sichtbares Zeichen der Geschichte.

Bei allen baulichen Maßnahmen war uns ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen wichtig. Die Mühle ist an Strom und Wasserversorgung angeschlossen, das Abwasser wird über eine eigene Sickergrube abgeleitet – eine Lösung, die dem ländlichen Kontext Rechnung trägt und langfristig Bestand hat.

Eine Investition, die sich lohnt – in jeder Hinsicht


Mit diesem Projekt haben wir bewusst in ein Stück regionaler Baugeschichte investiert – nicht als nostalgisches Refugium, sondern als wertstabiles, charaktervolles Objekt mit Entwicklungspotenzial. Die Verbindung aus historischer Substanz, landschaftlicher Qualität und solider technischer Ausstattung macht die Mühle für uns zu einem Ort mit Zukunft – kulturell wie wirtschaftlich.

Interieur

La Grange à Outeaux

Mit La Grange à Outeaux setzen wir ein Projekt fort, das bereits mit viel Gespür, Engagement und Weitsicht aufgebaut wurde.

Katia Biloni und Vincent Gressot haben diesen Ort über Jahre hinweg geprägt – mit einem achtsamen Blick auf Architektur, Gemeinschaft und den natürlichen Rhythmus des Lebens.Das ehemalige landwirtschaftliche Anwesen im Herzen der Bresse Bourguignonne wurde unter ihrer Obhut zu einem Raum der Begegnung, der Regeneration und des Austauschs. Diese Grundidee – ein Ort, der sich dem Wesentlichen widmet – wollen wir behutsam weitertragen.

Ein lebendiger Ort mit Geschichte und Zukunft


Die Substanz der Grange à Outeaux – von der charakteristischen Steinarchitektur über die lichten Räume bis hin zur großzügigen Aktivitätshalle – wird auch weiterhin im Zentrum stehen. Uns war von Beginn an klar, dass wir nicht neu erfinden, sondern fortschreiben wollen: mit Respekt für das Bestehende, mit Klarheit in der Gestaltung und mit Blick auf nachhaltige Nutzung.

Ein wesentliches Merkmal des Anwesens ist seine Barrierefreiheit: Viele der Zimmer und Einrichtungen wurden bereits rollstuhlgerecht konzipiert. Dieser inklusive Ansatz – Offenheit im besten Sinn – entspricht auch unserem Selbstverständnis und wird ein zentraler Bestandteil der Weiterentwicklung bleiben.